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SolidWorks beschleunigt Konstruktion bei Speck Pumpen in Roth bei
Nürnberg |
www.speck-pumps.de |
Pumpenkonstruktion par excellence |
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Sie sind die heimlichen „Motoren“ des produzierenden Gewerbes.
Kaum eine Maschine oder Produktionsstätte kommt ohne Pumpen aus.
Die Anwendungsvielfalt ist genauso überraschend wie die Lösungen,
die den Kunden geboten werden. Gerade wenn man der Meinung ist, im Bereich
Pumpentechnik ist schon alles erfunden, was es zu erfinden gibt, sollte
man sich mit der Firma Speck-Pumpen in Roth bei Nürnberg befassen.
Dort hat man die Fachwelt eines Besseren belehrt und Innovationen geschaffen,
wo sie keiner mehr für möglich hielt. Konstruiert werden die
Innovations-Pumpen mit SolidWorks.
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Beginnend im Jahr 1998 wurden im Industriegebiet von Roth moderne Fertigungshallen
und Bürogebäude errichtet.
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Man merkt sofort, dass in diesem Unternehmen ein besonderer Geist herrscht
wenn man in die Eingangshalle der Speck Pumpen GmbH & Co. KG nach
Roth bei Nürnberg kommt. Hier verbindet sich Tradition mit Moderne
und verleiht dem gewohnten Blick eine neue Perspektive.
Offene Architektur mit Glas, Stahl und Beton trifft auf alte asiatische
Kunst und führt den Blick elegant auf die überall ausgestellten
Industrie-Pumpen. Dabei fällt auf, dass die Abmessungen von der Größe
einer Faust bis zur Dimension einer Waschmaschine reichen. „Das
ist genau unsere Stärke“ erläutert Dr. Ing. Pierre Hähre,
Technischer Leiter bei Speck-Pumpen. „Wir produzieren keine Pumpen
auf Lager. Für unsere ca. 5000 Kunden haben wir 15.000 verschiedene
Pumpenmodelle entwickelt und dennoch sind wir in der Lage, eine Pumpe
innerhalb von 24 Stunden bis in der Regel maximal 2 Wochen auszuliefern.“
Diese Flexibilität entsteht durch die hohe Fertigungstiefe von 90
Prozent. Nahezu alle Teile, die man für eine Pumpe benötigt,
werden auch bei Speck gefertigt. Damit hat Speck-Pumpen auch die Hoheit
über die stets gleich bleibende Spitzenqualität, die in der
Industrie gefordert ist. Dazu kommt noch die Konzernunabhängigkeit,
die kurze Entscheidungswege garantiert.
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Besucher werden vom lichten Foyer freundlich empfangen. |
Spezialisierung bringt Vorteile |
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Mit Pumpen hat man sich bei Speck schon seit Anfang des zwanzigsten
Jahrhunderts beschäftigt. 1909 gründete Daniel Speck mit seinen
5 Söhnen das Familienunternehmen Speck-Pumpen in Nürnberg. Seither
festigt SPECK PUMPEN auf dem Gebiet der Flüssigkeits- und später
auch Gasförderung, über die Entwicklung von Kolbenpumpen und
Kreiselpumpen, seinen Ruf als zuverlässiger Lieferant auch bei schwierigsten
Anwendungen.
Aus dem Familienunternehmen gingen im Laufe der Zeit weitere Unternehmen
mit dem Namen SPECK hervor. Die Unternehmen sind rechtlich und wirtschaftlich
getrennt und haben sich jeweils auf ein Anwendungsgebiet spezialisiert.
Dies reicht von Schiffs-, Kolben- und Hochdruckpumpen bis hin zur Haustechnik.
Hier in Roth bei Nürnberg werden mit zirka 290 Mitarbeitern auf 30.000
m2 Produktionsfläche Gas- und Flüssigkeitspumpen für die
Industrie sowie magnetgekuppelte Pumpen für den technischen Bedarf
hergestellt. Weitere Produktionsstätten liegen in Frankreich und
China. In China erfolgt seit 2005 die Montage von Industriepumpen nach
deutschem Standard ausschließlich zur Belieferung des asiatischen
Marktes.
Speck Pumpen Niederlassungen finden sich in Europa, den USA, Südafrika,
Australien und ganz Asien. Mit insgesamt zirka 350 Mitarbeitern weltweit,
einer Produktionsmenge von 170.000 Stück pro Jahr und einem Angebot
an Pumpen von 700 Gramm bis 1,5 Tonnen gehört das Unternehmen in
Roth heute zu den Branchenführern, insbesondere im Bereich Temperiertechnik.
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Rendering Darstellung des Pumpenmodells VI30 direkt in SolidWorks. 3D hilft
auch Vertrieb und Marketing bei Speck Pumpen, Produkte schneller zu präsentieren. |
Ungebremste Innovationskraft |
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„Gutes Ingenieurswesen steht bei uns hoch im Kurs“ erklärt
Dr. Hähre. „Nur so sind wir in der Lage, immer wieder Neuland
für unsere Kunden zu beschreiten“. Diese kommen oftmals mit
Anforderungen, die bisherige Anbieter nicht erfüllen konnten. „Wir
bieten unseren Konstrukteuren und Ingenieuren in der Entwicklung größtmögliche
Freiheit für Kreativität und neue Lösungsansätze.
Das erklärt auch, warum wir als Arbeitgeber in der Region und darüber
hinaus immer interessanter werden, wobei die Sättigungsstufe an Personal
beim derzeitigen Wachstumskurs noch lange nicht erreicht ist!“
Ein Beispiel, wie Speck Pumpen sich den Herausforderungen stellt, sind
die Vakuumpumpen. Der Kunde aus dem Bereich Extrusionstechnik hatte die
Anforderung, neben der Erzeugung eines Vakuums mit der gleichen Pumpe
auch Flüssigkeit abpumpen zu können. Bisher gab es solche Pumpen
nicht und da allgemein die Entwicklung der Pumpentechnik als abgeschlossen
galt, stieß der Kunde überall auf Ablehnung. Dieser sah sich
also gezwungen, die überdimensionalen Abmessungen verschiedener Pumpen
in Kauf zu nehmen und den Bau seiner Anlagen nach der Pumpentechnik auszurichten.
Speck Pumpen machte sich aber an die Arbeit und entwickelte die VN Reihe.
Durch neue Wege bei der Gestaltung der Hydraulik hatte man eine ebenso
einfache wie geniale Lösung der Problemstellung gefunden. Aufwendige
Installationen und eine hoher Energiebedarf gehören von nun an für
die Kunden zur Vergangenheit.
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Im Vergleich zu herkömmlichen Vakuumpumpen kann die Pumpe VN bis zu
fünf Mal mehr Wasser mitfördern. Möglich wird dies durch
eine vollkommen neu entwickelte und patentierte Hydraulik. |
Speck Pumpen helfen Superrechnern |
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Nicht nur die Industrie, auch die IT Branche profitiert von den Innovationen
aus dem Hause Speck. So kam ein großes Rechenzentrum aus den USA
auf Speck Pumpen zu. Die dortigen Rechner haben riesige Ansprüche
an die Hochverfügbarkeit. Ausfälle für Wartung oder Reparaturen
müssen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Eine Methode,
die dazu beiträgt ist, die Leiterplatten der Großrechner ständig
mit einer ölartigen Flüssigkeit namens „Flourinert©“
(3M) oder „Galden©“ (Solvay Solexis) zu umspülen.
Diese flüssigen Polymere ermöglichen außergewöhnlich
hohe Wärmeübertragungskoeffizienten, sind verträglich gegenüber
allen in der Elektronik bekannten Kunststoffen, Metallen und Elastomeren
und wirken dielektrisch. Allerdings sind sie etwa doppelt so schwer wie
Wasser und verdampfen bereits bei 60 Grad Celsius. Die Pumpen, die diese
Flüssigkeit umwälzen, sollten daher absolut dicht sein und eine
garantierte Lebensdauer von 100.000 Stunden aufweisen. Darüber hinaus
zählt in einem Rechenzentrum jeder Quadratzentimeter an Platz, deshalb
sollten die Pumpe und der dazugehörige Motor deutlich kleiner ausfallen
als bisher. Der Kunde ging mit dieser Anforderung zu weltweit 80 Pumpenfertigern
– ohne Ergebnis. Ein herkömmlicher Pumpenmotor mit Wälzlagern
und einer dynamischen Dichtung hielt dieser Belastung nicht stand. Auch
wurden keine nennenswerten Platzeinsparungen erreicht. Schließlich
landete man bei Speck Pumpen. Dort wurde eine neuartige Pumpe konzipiert,
die den Motor in sich integrierte statt ihn außen aufzuflanschen.
Das Verschleißproblem wurde durch keramische Lager gelöst.
Die durch die Bauart schon stark verkleinerte Pumpe wurde auch hinsichtlich
des Materialeinsatzes mit Hilfe der Wanddickenfunktion in SolidWorks optimiert.
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Dr. Ing. Hähre (stehend): „Die Zeit von der ersten Idee bis zum
fertigen Produkt wird mit SolidWorks entscheidend gekürzt." |
SolidWorks ebnet neue Wege |
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Der Weg zu SolidWorks war keineswegs geradlinig. Bei der Einführung
der 3-D-Konstruktion wurde die Firma Speck mit einer Reihe von Hindernissen
konfrontiert, deren Ursachen im bisherigen CAD-System lagen. Der eingesetzte
SolidDesigner ließ unter anderem keine Parametrisierung zu. Also
machte man sich auf die Suche nach einer neuen CAD-Software. In der Auswahl
standen Inventor, Pro/E und SolidWorks. „Für uns stellte sich
damals heraus, dass für unsere Anforderungen Pro/E zu teuer und zu
komplex in der Handhabung ist. Inventor lief uns nicht stabil genug, auch
hatten wir den Eindruck, dass das System sehr an SolidWorks angelehnt
war“ so Dr. Hähre. Den Durchbruch für SolidWorks brachte
die einfache Bedienung und die schnelle Erlernbarkeit. „Im Prinzip
habe ich mir SolidWorks ohne Schulung selbst beigebracht und war sofort
in der Lage, produktiv zu arbeiten. Das Thema Parametrisierung war gar
kein Problem, wir haben eine Excel Tabelle eingelesen und los ging es!“
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Die komplette Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe VZ 110 in SolidWorks. |
Umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten |
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Heute arbeitet die ganze Konstruktion bei Speck Pumpen mit SolidWorks.
Die neue Version 2007 ist bereits im Einsatz. „Der schnellen Verwendung
von neuen, wichtigen Funktionen steht Dank unseres CAD-Systemhauses Unicam
nichts im Wege“ erläutert Dr. Hähre. Unicam bietet Schulungen
auch an Wochenenden an. So können die Konstrukteure sich stets auf
ihre Aufgaben konzentrieren, ohne sich permanent mit dem System beschäftigen
zu müssen. Die Flexibilität von Unicam und die leichte Erlernbarkeit
von SolidWorks bieten Speck-Pumpen eine optimale Nutzung der Konstruktionskapazitäten.
Die anfallenden Daten werden mit PDMWorks als gemeinsame Plattform verwaltet.
Ein wichtiger Faktor ist auch die Möglichkeit, mit SolidWorks „Concurrent
Engineering“ zu betreiben. Dabei greifen die verschiedensten Leute
auf verschiedenste Daten zu und arbeiten virtuell an einem Projekt. Die
Versionskontrolle übernimmt dabei das System. Darüber hinaus
kommen auch die integrierten Blechfunktionen von SolidWorks zum Einsatz,
zur Konstruktion von Halterungen. COSMOSXPress, ebenfalls Bestandteil
von SolidWorks, hilft bei Festigkeitsberechnungen. Die wichtigsten Funktionen
für die Ingenieure sind die Kollisionsprüfung, die Wanddickenfunktion
und die Volumenberechnung speziell für die Abschätzung der Schaufelvolumina
und des Saugvermögens einer Vakuumpumpe.
Die Übergabe in die Fertigung erfolgt mit Mastercam. Dort wird das
3D-Fräsen simuliert und schließlich CNC-gerecht aufgearbeitet,
ein wichtiger Faktor bei 90 % Fertigungstiefe. Mastercam ist SolidWorks
Solution Partner. Das garantiert eine reibungslose und schnelle Prozesskette
innerhalb der CAD/CAM Datenverarbeitung. Darüber hinaus hat das Systemhaus
Unicam aus dem nahe gelegenen Georgensgmünd sowohl SolidWorks als
auch Mastercam Know-how. Eine optimale Betreuung ist somit gewährleistet.
Ein nicht zu unterschätzendes Werkzeug ist das SolidWorks Datenaustauschprogramm
„eDrawings“. Es ermöglicht das Einlesen, Betrachten und
Kommentieren von SolidWorks-Daten, ohne dass man gleich eine CAD-Lizenz
benötigt. Das kostenlose Tool hilft daher dem Vertrieb und den Lieferanten
in Fernost, sich optimal mit der Konstruktion abzustimmen. Dennoch können
Details direkt aus der Konstruktion erklärt und geklärt werden
anhand von übersichtlichen 3D-Modellen. Diese sind beliebig drehbar
und von allen Seiten zu betrachten. Die Bedienung ist selbsterklärend
und bedarf keiner Schulung.
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Das Herzstück jeder Pumpe ist das Laufrad.

Halbfertige Vakuumpumpen warten auf Ihre Endmontage.
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Weiterer Ausbau steht an |
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Für Dr. Hähre ist allerdings die Expansion noch lange nicht
abgeschlossen: „Wir werden die Anzahl der CAD Arbeitsplätze
deutlich ausbauen und weiter in innovative Technologien von SolidWorks
investieren. Gerade das FEM-Thema bietet für Speck Pumpen noch viele
Vorteile. Dazu sind wir selbstverständlich immer auf der Suche nach
qualifizierten Leuten.“ Denn eines ist trotz aller Hightech-Funktionen
von CAD-Programmen klar: jedes System ist nur so gut, wie der Mitarbeiter
der sich davor befindet.
Autor: Thomas Löffler, M.A.T.C.H.-Vertriebsmarketing, Balingen |

Qualifziertes Personal ist bei Speck Pumpen stets willkommen, dies gilt
für die Fertigung genauso wie für CAD Arbeitsplätze. |
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last Update: 18.5.2012 (C) by unicam Software GmbH
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